Rhein-Exoten

Überraschungen 2011 (Niederrhein)

Das Jahr 2011 hatte es in sich. Neben reichlich vielen Zandern und Barschen kamen einige Exoten dazu. Alle Fische haben auf Gummi gesbissen.

Der erste Exot stieg im März 2011 beim Zanderjiggen auf einen Gummifisch ein. 

Dabei muss ich dazu sagen, ein Exot ist es nicht, dafür aber ein wahres Kraftpaket, das mir einen langen und anstrengenden Drill bescherte.

Weiter ging es im Sommer mit weiniger erfreulichen Beifängen. Die Schwarzmeer-Grundeln hatten Ihren absoluten Höhepunkt erreicht. Nichts war vor Ihnen sicher. Selbst 14cm große Gummiköder wurden während des Jiggens attackiert. Nicht selten blieb der ein oder andere Vielfraß auch hängen. 

Solltet ihr mal eine Grundel erwischen, müsst ihr unbedingt mal die Beisskraft der kleinen Plagegeister testen. Steckt mal den kleinen Finger ins Maul. 🙂

Wir waren eigentlich auf Zander und Barsch aus. Doch es kam mal wieder alles anders als geplant. Nach drei Stunden recht erfolglosem Angeln, wollte ich einfach mal etwas anderes ausprobieren.Wir standen auf einem der zahlreichen Buhnenköpfe, und ich versuchte nun mein Glück mit einem kleinen Gummifisch auf Barsch. Entlang der Steinpackung hatte es öfter schon mal schöne Barsche gegeben. Schon beim zweiten Wurf bekam ich einen Biss.

Der Anhieb saß, und es machten sich rasch die ersten leichten Schläge meines Gegenüber bemerkbar.
Zuerst deutete alles auf einen Barsch hin, aber dann wurden die Schläge plötzlich kräftiger und irgendwie ungewohnt.
Ich traute meinen Augen kaum, als kurz darauf  eine Flunder an der Wasseroberfläche auftauchte. Voller Freude über die Überraschung, landete ich den Fisch und konnte Ihn zu einem kleinen Fotoshooting überreden.

Als wäre das nicht zu toppen legte Philipp noch einmal nach. Leider war ich selbst an diesem Angeltag nicht anwesend, hätte aber zu gerne sein Gesicht gesehen, als sein Gegenüber sich das erste Mal zeigte. Schaut selbst: 

Nachdem sich Zander und Barsch zum Herbst hin wieder als sehr gefräßige Räuber erwiesen, ging ein weiterer nicht so häufig anzutreffender Fisch ans Band. Ich hatte einen weißen Twister weit an die Strömungskante geworfen. Nicht selten gehen die Zander schon in den frühen Abendstunden auf einen an der Oberfläche angebotenen Köder. Plötzlich gab es einen Einschlag. Anhieb, Rute krumm dazu ein super Drill. Kurz vor mir kam der Fisch ca. einen Meter weit aus dem Wasser gesprungen. Ich konnte erst ziemlich spät erkennen, dass eine Meerforelle eingestiegen war. 

Die enorme Kraft dieses Fisches war atemberaubend. Nach kurzem Fotoshooting durfte die Me-Fo natürlich schnell wieder zurück in Ihr Element. Wie ihr seht, der gute alte Vater Rhein ist immer wieder für eine Überraschung gut. 😉

Link Flunder im Blinker