Hotspots

Raubfisch-Hotspots am Kanal:

Die kilometerlangen Kanalstücke machen es dem Angler nicht gerade leicht. Die Kanäle haben Potenzial, keine Frage. Jedoch verliert man schnell den Überblick und weiß nicht so recht wo man mit dem Fischen beginnen soll. Generell unterscheiden sich die Ufer zwischen Spundwand und Steinpackung. Die Kanäle haben eine generelle Durchschnittstiefe von ca. 4 – 4,5 m. Es ist alles andere als leicht hier aussichtsreiche Spots zu finden. Die unten stehenden Tipps könnten euch die Suche nach den Hotspots erleichtern.

1. Generell scheint alles gleich auszusehen, jedoch kann die kleinste Veränderung in der monotonen Kanallandschaft ein potenzieller Spot sein. Besonders zu berücksichtigen sind Veränderungen wie z.B. Hafen- und Wendebecken, Bacheinläufe, Brücken und Schiffsanleger.

2. Der Übergang zwischen Steinpackung und Spundwand. 

In der Packung sammeln sich in den wärmeren Monaten die kleinen Fische.  Die Packung bietet hierbei Nahrung durch Wasserpflanzen und zudem Deckung vor Räubern. Doch letztere sind hier nicht weit entfernt. Gerade der Übergang zur tiefen Spundwand sowie der Übergang zum Kanalgrund können wahre Fischmagneten sein.

3. Auf Kleinfischschwärme achten.

Tummelt sich ein Schwarm Ukelei an  der Oberfläche sind die lauernden Rapfen nicht weit entfernt. Hier lohnt sich oftmals genaueres Beobachten der Kleinfische. Sollte sich ein Rapfen zeigen, ist ein Wurf in seine Richtung oft sehr vielversprechend.

4. Kanalräuber im Winter. Jetzt wirken die Kanäle wie tot. Das glasklare Wasser ist nur noch eine „trübe Brühe“ und es ist weit und breit kein Fisch zu sehen. Nun muss sehr langsam und leicht gefischt werden. Spots, die noch vor wenigen Wochen funktioniert hatten, sind wie ausgewechselt. Jetzt heisst es weiter auf die Details achten. Kormorane und Haubentaucher weisen oftmals den Weg zum Fisch. Man sollte seine Köder nun an tiefen Stellen anbieten.