NRW Kanäle

WDK, RHK, DHK, DEK

Viele Angler unterschätzen das endlose Potenzial dieser sehr schönen Gewässer. Durch ihre enorme Länge und die Anbindungen an teils Große Flüsse sind in den Kanälen alle Fischarten vertreten. Ein Paradies für Raubfischangler.

Neben einem guten Zander- und Barschbestand, lauern starke Rapfen im kompletten Kanalgebiet. Da die Kanäle keine einfachen Gewässer sind, werden sie oft als langweilig und öde abgestempelt. Doch hat man sich erstmal intensiver mit dem Gewässer beschäftigt und den ein oder anderen Spot gefunden, so kann man wahre Sternstunden erleben. Die Kanäle haben jedoch auch ihre Schattenseiten. An manchen Tagen sind die im Kanal lebenden Fische wahre „Zicken“ und man muss den ein oder anderen Schneidertag in Kauf nehmen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich Tage mit gleichbleibenden Wetterverhältnissen, positiv auf das Fangergebnis bzw. die Aktivität der Fische auswirken können. Beim Spinfischen am Kanal verwende ich eine leichte Rute mit kleiner bis mittlerer Stationärrolle. Als Köder verwende ich meist kleine Gummifische und Gummiwürmer, es kommen aber auch Wobbler und Oberflächenköder zum Einsatz. Die Gummifische führe ich entweder am leichten Carolina-Rig (C-Rig) oder ganz klassich gejiggt, wobei hier der Grundsatz, so schwer wie nötig und zugleich so leicht wie möglich, von enormer Bedeutung ist. Da es im Kanal kaum Bewegung bzw. Strömung gibt, kann durchaus mit 4-8 Gramm gefischt werden. Dazu sollten auch die Hauptschnur sowie das Vorfachmaterial aufeinander abgestimmt sein. Eine feine geflochtene Schnur mit bis zu 5 Kg Tragkraft und ein dünnes -22er Fluorocarbon-Vorfach sollten hier allemal ausreichen. Für gezieltes Rapfenangeln empfiehlt sich jedoch, alles ein wenig stärker zu wählen, denn hier werden teils kapitale Fische gefangen.

Hotspots am Kanal

In folgender Galerie möchte ich ein Paar tolle Kanalfänge zeigen.