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an der Lippe: 

Die Lippe ist oft kein leichtes Angelgewässer. Vielerorts sind die Ufer nur sehr schwer zugänglich und von hohen Bäumen oder Sträuchern umgeben. Dazu kommt die unterschiedliche Wassertiefe des Flusses. Von knietiefen Stromschnellen mit tiefen Gumpen, schmalen bachähnlichen Teilstücken über breite fast stehende Abschnitte ist alles wieder zu finden.

Den einzelnen Abschnitten ist im Vorfeld schon der Zielfisch zuzuordnen. Flache, schell fließende Teilstücke sind mit Sicherheit Anlaufstellen, wenn man den Salmoniden nachstellen möchte. Barsche, Hechte und co. sind eher in den tieferen und langsamer fließenden Bereichen anzutreffen. In tief ausgespülten Außenkurven kann zudem mit Zander und Wels gerechnet werden.

Tipp 1 Kehrströmungen, Brückenpfeiler, Wehre, Bach- und Flusseinläufe sind wahre Fischmagneten und sind immer einen Versuch wert.

Tipp 2 Oftmals kommt es vor, dass die Lippe-Räuber direkt vor den Füßen beissen. Man sollte also stets konzentriert bis zum Ufer fischen.

Tipp 3 Auf den Wasserstand achten. Schon nach mehreren Regentagen kann es vorkommen, dass sich der Wasserstand des Flusses deutlich erhöht hat. Bei ansteigendem Wasser ist sehr viel Kraut und Geäst unterwegs. Im Winter sollte man bei Hochwasser erst einmal abwarten. Die Fische brauchen im kalten und teils schneller fließenden Wasser eine gewisse Eingewöhnungsphase. Sobald der Wasserstand dann wieder runter geht kann wieder mit mehr Nahrungsaufnahme und Aktivität der Fische gerechnet werden. Aber Vorsicht: Extrem rutschige Ufer!!

Tipp 4 Abwechslungsreiches Ködersortiment. Die Lipperäuber sind zum Teil sehr launisch. Man sollte unbedingt ein breites Ködersortiment mit sich führen.