Schweden 2017

auf ein Neues. Alle Zähler wurden auf Null gestellt und somit begann die Jagd auf die südschwedischen Stachelritter von Vorne.

Im letzten Jahr verabschiedete ich mich noch Ende September, mit einem knapp 50er Zander. Wüsste ich es nicht besser, könnte man meinen, dass genau dieser Fisch, an gleicher Stelle auf mich wartete, um knapp 10 Monate später, wieder auf meinen Gummifisch zu beissen. 🙂

Der Wasserstand des Sees, war wie nicht anders zu erwarten, eher niedrig. Die Fänge der ansässigen Anlger waren dafür aber in den ersten Juli-Wochen recht ordentlich. Es stellte sich überwiegend ruhiges Wetter ein, mit Aussicht auf Sonne und sommmerlich warmen 20 Grad Lufttemperatur.
Leider wurde es aber auch immer windiger und der Wind drehte auf Richtung Ost. Von nun an hatte irgendetwas den Zandern ordentlich auf den Magen geschlagen. Nachdem die ersten Angeltrips immernoch einige Fischkontakte brachten, wurde es von Mal zu Mal immer zäher. Auf dem Echolot sah man deutlich die Zander unter dem Boot, auf dem Boden liegen. Diese interessierten sich jedoch nicht wirklich für die angebotenen Köder. Ob geschleppt in den Abendstunden, vertikal, geworfener Gummifisch früh morgens oder nachmittags in tiefen Löchern. Es gab so gut wie keine Zanderkontakte mehr.

War das diesjährige Große Fressen also bereits vorbei? Zumindest bei den Zander schien dies so gewesen zu sein!

Ganz anders war es allerdings bei den Barschen. Man konnte immer wieder beobachten, das Barsche in riesigen Schwärmen raubten. Von Oben schossen die Möwen in die von Barschen darunter aufgeschäuchten Kleinfischschwärme.

Mit kleinen Ködern 3-5cm war oftmals jeder Wurf ein Treffer. Und wie sollte es auch anders sein, meinen diesjährigen größten Schwedenzander, fing ich als Beifang, beim Barschangeln auf einen 3,5cm kleinen Kopyto.

Dieses Bild zog sich durch den kompletten Urlaub. Der Wind ließ an den letzten Angeltagen allmählich nach und ich konnte nochmal auf meine eigentlichen Hotspots. Dort angekommen dauerte es nicht lang um festzustellen, das die Zander scheinbar wieder aktiver geworden waren. So konnte ich bei der lezten Tour zusammmen mit Papa noch über 10 Zander in knapp 2 Stunden fangen. Lediglich die Größe, ließ etwas zu wünschen übrig.

hej då Sverige!